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Seit vielen Jahren beschäftigen sich unsere Mitglieder mit dem Thema Westwall. Die Motive dafür sind individuell sehr verschieden und reichen vom Naturschutz bis zum Interesse an der Dokumentation der verbliebenen Relikte dieser Befestigungslinie.
Der Westwall hat auch heutzutage noch einiges zu bieten, sei es in Form der Bunkerruinen als Rückzugsort für die Tierwelt oder als touristische Attraktion für den Fremdenverkehr. In diesem Kontext sehen wir unsere Vereinsarbeit, die auf den drei Säulen Erhaltung, Erforschung und Exkursionen beruht. So kann jedes Mitglied nicht nur seine ganz eigenen Interessen verfolgen, sondern auch Erfahrungen und Erlebnisse mit anderen teilen und seine Kompetenzen für die Projekte des Vereins einbringen. Diese Vielfalt steht bezeichnend für die Vereinsarbeit und das Miteinander innerhalb des VEWA.

Im Folgenden möchten wir Ihnen gerne einen kurzen Überblick über unsere verschiedenen Aktivitäten verschaffen. Weitere Informationen finden Sie auf den entsprechenden Seiten der Homepage.

Sie möchten mehr über einzelne Themen wissen? Kein Problem. Wenden Sie sich einfach über das Kontaktformular an uns. Wir beantworten Ihre Fragen sehr gerne!

 

Erhaltung
Traditionsgemäß vertreten durch den 2. Vorsitzenden, nimmt der Naturschutz für den VEWA eine gewichtige Rolle ein. Je nach Einzelbetrachtung, können die Westwallrelikte für Tiere und Pflanzen unterschiedlichen Nutzen haben. Geschlossene Hohlräume, Spalten sowie das kalkhaltige Gestein sorgen dafür, dass viele Säugetiere ihren Nachwuchs sicher zur Welt bringen können, einen geschützten Lebensraum und sicheres Winterquartier finden und sich selten gewordene Moose und Orchideen ansiedeln können. In Regionen, in denen der ehemalige Westwall noch erhalten sind, ziehen sich seine Ruinen wie ein Band durch die Landschaft. Sie bilden ein Trittsteinbiotop, das vielen Säugetieren eine Fortbewegung unter geschützten Bedingungen ermöglicht.

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Erforschung
Die Erforschung der noch vorhandenen Überreste des ehemaligen Westwalls ist eine unserer Hauptaufgaben. Unser Ziel ist dabei die Bunkerruinen sowie andere Relikte nach eingehender Vorbereitung zu kartieren sowie den Zustand und mögliche Besonderheiten zu dokumentieren. Mithilfe dieser Bestandsaufnahme ergibt sich ein umfassendes Bild über den Westwall in der Pfalz. Darüber hinaus treffen wir uns mit den noch verbliebenen Augenzeugen, die uns ihre ganz eigene Geschichte und Sichtweise zum Westwall schildern. Häufig bekommen wir so Antworten auf Fragen, die wir vorher nicht lösen konnten oder es ergeben sich für uns ganz neue Fragestellungen, denen es im "freien Feld" nachzugehen gilt. Kurzum, es wird nie langweilig. Einen ganz neuen Bereich, den wir für uns entdeckt haben, ist die 3D-Rekonstruktion einzelner Abschnitte des Westwalls. Dies ist insbesondere von Interesse, da mancherorts nur noch wenige Bunkerruinen erhalten geblieben sind und sich so das historische Bild wieder erahnen lässt.

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Exkursionen

In regelmäßigen Abständen bieten wir für Interessierte auch Führungen an. Entlang der einzelnen Ruinen und Laufgräben versuchen wir unseren Gästen die Geschichte rund um diese ehemalige Befestigungslinie näherzubringen und bemühen uns hierbei jeder Führung ihren individuellen Schwerpunkt zu geben. Amerikanische sowie deutsche Berichte aber insbesondere die Zeitzeugenaussagen der örtlichen Bevölkerung geben so einen umfassenden Einblick in die Geschehnisse vor Ort und lassen manche Tragödie nach Kriegsende aber auch die ein oder andere Jugenderinnerung noch einmal kurz aufleben.
Es freut uns in diesem Zusammenhang auch, dass wir nun zum wiederholten Mal die Spuren von Kriegsveteranen aufarbeiten konnten, um Veteranen oder deren Angehörigen aus den USA die Schauplätze ihrer Vergangenheit zu zeigen. Gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern wird dazu in historischen Dokumenten und draußen "im Feld" recherchiert und bisher war es stets möglich, die Spuren nachvollziehen zu können.

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